Stauden für schattigen Standort

Erstaunlicherweise kommen relativ viele Pflanzen mit wenig Licht zurecht und bringen trotzdem eine üppige Blütenpracht sowie tiefgrünes Laub hervor. Meist sind die Blüten von Schattenstauden hell und die satten Blätter sorgen auch im Winter für Hingucker im Garten.

Busch-Windröschen

Als Bote des nahenden Frühlings, ist das Busch-Windröschen sehr beliebt in unseren Gärten. Am liebsten wächst es dort, wo sonst nichts wachsen möchte, da nur zwei Stunden Sonnenlicht pro Tag ausreichend sind. Aufgrund seiner niedrigen Wuchshöhe von 10 bis 15 cm, eignet es sich hervorragend als Blickfang zwischen Gehölzen und Stauden, die spät austreiben. Wird es in Gruppen ausgepflanzt, entwickelt sich ein wahrer Blütenteppich. Es ist äußerst pflegeleicht und anspruchslos. Der unterirdische Wurzelstock bringt immer wieder neue Sprösslinge hervor und der Samen sorgt Jahr für Jahr für neue Blütenpracht.

Hosta-Funkia

Herzblattlilien oder Funkien sind Blattschmuckstauden für den Halbschatten oder Schatten, die aufgrund ihres auffälligen Blattschmucks in keinem Garten fehlen darf. Es gibt sie in unterschiedlichen Blatt- und Blütenfarben sowie verschiedenen Wuchshöhen. Sie sind ideal als Kombination zu Frühblühern, da sie bis in den Herbst besonders schön anzusehen sind. Hosta-Funkia ist mehrjährig und pflegeleicht und sie eignet sich auch sehr gut als Kübelpflanzen. Die trichterförmigen Blüten bilden sich von Juni bis September und bilden Trauben, die für einen herrlichen Duft im Garten sorgen. Gute Nachbarn sind Farne, Gräser sowie Akelei und Silberkerzen.

Maiglöckchen

Als Schattenstaude ist es nur wenig verbreitet, gilt aber als die bekannteste aller Stauden. An schattigen Plätzen des Gartens blüht es von April bis Mai und bringt weitläufig zarte, weiße Blüten hervor. Sie benötigen wenig Pflege und kommen auch mit Standorten im Schatten gut zurecht. Die nach der Bestäubung als leuchtend rote Beeren ausgebildeten Samen sind ein schöner Blickfang. Diese Beeren werden außerdem gerne von Vögeln aufgegriffen und auf diese Art der Samen im Garten verbreitet. Bei all seiner Schönheit, muss jedoch bedacht werden, dass das Maiglöckchen in all seinen Teilen überaus giftig ist und daher außer Reichweite von Kindern oder Haustieren angepflanzt werden sollte.

Elfenblume

Als Star unter den schattenliebenden Stauden wird die Elfenblume als Bodendecker, der sich gut zur Unterpflanzung von Bäumen und Sträuchern eignet, bezeichnet. Im Frühjahr bringt sie zarte Triebe hervor, die sich zu orchideen-ähnlichen, zierlichen Blüten entwickeln. Die Blütenpracht reicht von weiß, gelb, orange über rot bis hin zu violett. Sie sind rasch wachsend und kommen mit anderen Pflanzen gut aus. Aufgrund des dichten Wachstums der Wurzeln unterdrücken Elfenblumen Unkraut sehr gut. Als wintergrüner Bodendecker kommen sie an einem schattigen Ort auch sehr gut mit heißen Sommern und Trockenheit zurecht.

Mit Schattenstauden ist jeder Gärtner auf der sicheren Seite, um an schattigen Stellen bereits im Frühling Farbe in den Garten zu bringen. Flächen unter kahlen Bäumen oder zwischen Gehölzen werden so bereits zeitig im Jahr zu Hinguckern, ohne, dass viel Pflege notwendig ist.

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